Der Wolf als Gen-Pool

 

Der Wolf ist der Ur-Vater aller Hunde - daran besteht kein Zweifel.
Egal, ob es sich um einen filigranen Chihuahua oder um einen monströs grossen Kangal handelt: alle haben als Basis den Wolf!

Nun hat der Mensch seit Urzeiten Hunde ganz nach seiner Fasson und seinen Wünschen gezüchtet. Jeder kann heute einen für seinen Geschmack und seine Ansprüche gezüchteten Hund bekommen. Was nicht heisst, dass die Züchter, Funktionäre oder andere Leute nicht doch neu kreierten, umgestalteten und veränderten.
So denke man z.B. an den Boxer, einen um die Jahrhundertwende herum recht schweren, durch nichts aus der Ruhe zu bringenden Hund. Heute sind es hyperaktive, leichte Hunde geworden, deren Taille der von Claudia Schiffer in keinster Weise nachsteht. Der Collie: ursprünglich ein nervenstarker, relativ kräftiger Hund mit schöner normal langer Schnauze, heute ein Nervenbündel mit einer Schnauze, die einer langen Gurke nicht unähnlich ist. Der Bernhardiner: um 1900 herum ein Hund so gross wie der Wolf, kurzer gedrungener Kopf, eher Schäferhunds-ähnlich, heute eine Masse Hund mit sabbernden hängenden Lefzen und fast zugewachsenen Augen. Diese Art der Rasse würde bei der Bergung von Verschütteten im Schnee jämmerlich versagen. Diese Liste liesse sich beliebig fortführen, fast alle Rassen haben nicht mehr das Erscheinungsbild von vor 100 Jahren. Mal abgesehen von den sogenannten Ur-Typ-Hunden wie z.B. dem Karelischen Bärenhund, dem Norwegischen Buhund, dem Laika, dem Island-Hund und etlichen anderen. Durchweg gesunde und kernige Rassen, da der Mensch dort wenig "verschönert" hat.
Es gibt aber auch neue Rassen, entstanden um 1950 bis 1990, so z.B. den Eurasier, gezüchtet von Konrad Lorenz und Julius Wipfel. Er ist eine Kreuzung aus Wolfsspitz, Samojede und Chow-Chow.
Der Kromforländer, gezüchtet von Ilse Schleifenbaum und benannt nach einem Wegnamen (der Krummen Furche). Jahrzehntelang verpönt, da etwas "normal" wie Fiffi aussehend, aber kerngesund, hervorragend im Charakter und somit erst viele Jahre nicht als eigenständige Rasse anerkannt.
Aus jüngeren Zeiten stammen der Elo und der Wäller, beides Rassen, die Privatleute durch Kreuzungen bestehender Rassen erzeugten und von deren Eigenschaften sie überzeugt sind. Die Aufnahme in die von der FCI anerkannten Rassen wird dauern, zumal die Voraussetzung unter anderem ein einheitliches Zuchtbild ist.

Alle diese Rassen und Neuschöpfungen sind menschenmanipuliert, entstanden aus dem Wunsch eines Einzelnen oder vieler Interessierter.

Was liegt also näher, als uns, den Mopshaltern und Mopsliebhabern, eine Variante zu präsentieren, die einige der Kritikpunkte an dieser Rasse ausmerzt?

 

Rassmo
Mopsmixwelpen und Mops
Mopsmix und Mops

 

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