Die Sache mit dem Mops |
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Nun hat er hat erneut einen Kommentar verfasst - exklusiv für www.supermops.de. Dieser Artikel ist die Essenz dessen, was wir vermitteln möchten. Gert Haucke spricht uns aus der Seele. Wir bedanken uns herzlich für das Recht der Veröffentlichung. |
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NICHT
DAS MONSTER IST DER VERBRECHER ‑ Wie
fröhlich wäre wohl die fröhliche Frau Müller -Mopsbesitzerin- wenn sie
rund um die Uhr Atemschwierigkeiten hätte: vor
dem Fernseher hockend auch, bei jeder Anstrengung bis zu Erstickungsanfällen.
Aus der fröhlichen Frau Müller würde ganz schnell eine grämliche Asthmatikerin.
Wer ist denn sonst noch schuld an der Monsterbäckchen‑Zucht? Tatsache
ist auch, dass man Hunde nicht beliebig vergrößern oder verkleinern
kann, ohne schwere Deformationen als Beigabe für die elenden Zwerge
und Riesen - nicht lebensfähig von Geburt an. Barry,
der berühmteste Bernhardiner aller Zeiten, wog 40 Kilo und arbeitete
hart als Lebensretter aus Schneenot. Bernhardiner heute werden mit 110
Kilo einem staunenden erbarmungslosen Publikum vorgestellt, während
die Hunde unter ihrer eigenen Körperlast stöhnend um jeden Atemzug ringen. Zwerge,
Nackte, Überfältige: es ist ein Trauerspiel, wozu menschliche Eitelkeit
und Bosheit fähig sind. Aber
: Licht am Horizont für unsere so liebenswerten Möpse ! Einige
Klardenker hatten die Faxen mit den unbelehrbaren Betonköpfen in den
Züchterverbänden dicke und haben das Selektionsruder mutig herumgeworfen:
ein bisschen längerer Nasenrücken mit gleichem verpaart ‑
das Ganze ein paarmal wiederholt ‑ und schon gibt es wieder einen
normalen Hundekopf mit etwas verkürztem Vorderkopf. Charme und Liebreiz
voll erhalten! Etwas
ungeduldiger vorzugehen, ist auch erlaubt: Der Rassmo
ist das Produkt aus Jack Russell Terrier und Mops. Physisch passt es,
temperamentvoll sind beide, und wenn Möpschen sich ein kleines bisschen
weniger gefallen ließe, würde noch lange kein" Kampfmops"
daraus. Und
bedenken Sie: der V D H und alle unterstellten Zuchtverbände haben keinerlei
Befugnisse. Das ganze hochorganisierte Ausstellungswesen ist nichts
weiter als Geldschneiderei der Veranstalter und der Futtermittelindustrie.
Zehntausende von Ausstellern unterwerfen sich freiwillig dem Diktat
von größtenteils inkompetenten sogenannten Richtern. Die Zuchtverbände
‑ der VDH an erster Stelle ‑ haben bei der Entwicklung zum
entarteten Hund nicht nur zugesehen, sondern Missgeburten im Standard
sogar festgelegt, Verstümmelungen über Jahrzehnte als „rassetypisch“
geduldet und hoch bewertet. Sie haben damit jeden Anspruch auf Autorität
verloren, weil ihnen jede Qualzüchtung recht ist, solange man Anbieler
und Käufer kräftig abzocken kann. Die Vereine und Zuchtverbände haben
sich ‑größtenteils‑ von ethischen Gesichtspunkten getrennt
und sind damit absolut unglaubwürdig geworden. Die grausamen Folgen
sitzen in Asylen hinter Gitter: Eiskalte Geldgier und Verantwortungslosigkeit
ergaben einen todtraurigen Rücklauf in die Tierheime. Wenn
Sie wirklich aus guten Gründen entschlossen sind, Ihr Leben mit einem
Hund zu teilen, der zu Ihnen passt: Gehen Sie zu den Weggeworfenen,
die verzweifelt auf ein neues Zuhause hoffen. Riesenauswahl! Und ein
gutes Gewissen garantiert ... Gert
Haucke
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