Der Rassmo
http://www.rassmo.de

 

 

Die Mopshalter unter uns sind vertraut mit den Problemen der Rasse, die in erster Linie auf einem zu kurzen Fang/Nasen-Bereich und zu weit hervortretenden Augäpfeln beruhen.
Die sich daraus ergebenden Atemschwierigkeiten sind kein Geheimnis, und jeder betroffene Halter kennt die Situation nur zu gut: An einem warmen Sommertag mit einer ächzenden, schnaufenden Kreatur spazieren zu gehen und die mitleidigen Blicke der Mitmenschen zu sehen (so es denn dabei bleibt, Anpöbelungen ob solcher Qualzuchten sind nicht selten....)

Wir haben zum Teil Möpse, die trotz gesunder Figur die Bewegung nicht unbedingt auf ihre Fahnen geschrieben haben, die gefüllten Futternäpfe allerdings sehr wohl.

Was also liegt näher, als den Versuch zu unternehmen, unseren freundlichen Mops etwas in eine Richtung zu verändern, die ihm sehr wohl bekäme: Längere Schnauze, dadurch auch Nase, keine Rollfalten mehr über der Nase, normal stehende Augen, etwas weniger Masse, dadurch mehr Freude an der Bewegung.

Hier also der RASSMO, eine Kreuzung zwischen Jack-Russell-Terrier und Mops.

Die Idee der Züchtung des Rassmo ist es, das einmalige Mopswesen mit der fröhlichen Vitalität des Jack Russell Terriers zu kombinieren. Daraus ergibt sich dann die logische Konsequenz, dass sich gleichzeitig ein Teil der Mopsprobleme lösen lässt.

Das sieht allerdings der Mopsbesitzer, der das friedliche und unbeschreiblich komische Wesen des Mops über alles schätzt, etwas anders.

Geteilte Meinung in der Mopsgemeinde. Ich zitiere eine Mail an mich, die den Tenor wiedergibt:
"Klar, die Hündchen sehen herzzerreissend süss aus, keine Frage. Aber der Gedanke daran, die schöne Mops-Rasse mit einem TERRIER zu "verunreinigen".... nein, das liegt mir nicht. Was die Schnauze betrifft ist es natürlich optimal, aber ich denke an die einzigartige Mops-Mentalität... das schöne an ihr ist doch gerade, dass sie so "un-terrier-mässig" ist!"

Ich finde, man sollte hier einfach mal abwarten.

Die Fremdeinkreuzung ist sicher auch ein Weg, der Rasse Mops etwas auf die Sprünge zu helfen. Der Pinscher -sagt die Literatur- war da auch schon hilfreich, als es der Rasse Mops in grauer Vergangenheit ähnlich schlecht ging.

 

Gert Haucke, bekannt als Buchautor, Schauspieler und Hundefreund, hat sich www.supermops.de angeschaut und einen Kommentar verfasst, in dem auch die Rassmos erwähnt werden.

hier der komplette Artikel

 

Ein neuer Mops-Zucht-Verein mit veränderten Standards wie der M.P.R.V., oder auch eine Fremdeinkreuzung - über all das kann man diskutieren. Nicht darüber diskutieren braucht man momentan über die Tatsache, dass beim Mops etwas verändert werden muss.

Der Rassmozüchter selber möchte im Hintergrund bleiben wegen der üblichen Beschimpfungen und möglicher Vereinsrepressalien, wird sich aber durchaus zu Wort melden.

Hier ein Zitat einer Züchterin englischer Bulldoggen (siehe unten), die eine offiziell genehmigte Fremdeinkreuzung unternommen hat:
"Ich freue mich über die Bemühungen, die Lebensqualität des Mops zu verbessern. Der Unterschied zu meinem Programm besteht wohl darin, dass ich die Bewilligung der Schweiz. Kynologischen Gesellschaft für den Einkreuzungs-Versuch besitze und daher offiziell und in aller Offenheit arbeiten kann. Die Anfeindungen und Beleidigungen, die mir von vielen Züchtern entgegengebracht werden, sind, wie Sie sich vorstellen können, massiv."

 

 

zur nächsten Seite die Geschichte des Rassmo

zum Seitenanfang


Link zur Supermops-Seite von Peter Thum