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Die
Mopshalter unter uns sind vertraut mit den Problemen der Rasse,
die in erster Linie auf einem zu kurzen Fang/Nasen-Bereich
und zu weit hervortretenden Augäpfeln beruhen.
Die sich daraus ergebenden Atemschwierigkeiten sind kein Geheimnis,
und jeder betroffene Halter kennt die Situation nur zu gut:
An einem warmen Sommertag mit einer ächzenden, schnaufenden
Kreatur spazieren zu gehen und die mitleidigen Blicke der
Mitmenschen zu sehen (so es denn dabei bleibt, Anpöbelungen
ob solcher Qualzuchten sind nicht selten....)
Wir
haben zum Teil Möpse, die trotz gesunder Figur die Bewegung
nicht unbedingt auf ihre Fahnen geschrieben haben, die gefüllten
Futternäpfe allerdings sehr wohl.
Was
also liegt näher, als den Versuch zu unternehmen, unseren
freundlichen Mops etwas in eine Richtung zu verändern,
die ihm sehr wohl bekäme: Längere Schnauze, dadurch
auch Nase, keine Rollfalten mehr über der Nase, normal
stehende Augen, etwas weniger Masse, dadurch mehr Freude an
der Bewegung.
Hier
also der RASSMO, eine Kreuzung zwischen Jack-Russell-Terrier
und Mops.
Die Idee der Züchtung des Rassmo ist
es, das einmalige Mopswesen mit der fröhlichen Vitalität
des Jack Russell Terriers zu kombinieren. Daraus ergibt sich
dann die logische Konsequenz, dass sich gleichzeitig ein
Teil der Mopsprobleme lösen lässt.
Das
sieht allerdings der Mopsbesitzer, der das friedliche und
unbeschreiblich komische Wesen des Mops über alles schätzt,
etwas anders.
Geteilte
Meinung in der Mopsgemeinde. Ich zitiere eine Mail an mich,
die den Tenor wiedergibt:
"Klar, die Hündchen sehen herzzerreissend süss
aus, keine Frage. Aber der Gedanke daran, die schöne
Mops-Rasse mit einem TERRIER zu "verunreinigen"....
nein, das liegt mir nicht. Was die Schnauze betrifft ist es
natürlich optimal, aber ich denke an die einzigartige
Mops-Mentalität... das schöne an ihr ist doch gerade,
dass sie so "un-terrier-mässig" ist!"
Ich
finde, man sollte hier einfach mal abwarten.
Die
Fremdeinkreuzung ist sicher auch ein Weg, der Rasse Mops etwas
auf die Sprünge zu helfen. Der Pinscher -sagt die Literatur-
war da auch schon hilfreich, als es der Rasse Mops in grauer
Vergangenheit ähnlich schlecht ging.
Gert
Haucke, bekannt als Buchautor, Schauspieler und Hundefreund,
hat sich www.supermops.de angeschaut und einen Kommentar
verfasst, in dem auch die Rassmos erwähnt werden.
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hier
der komplette Artikel
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Ein
neuer Mops-Zucht-Verein mit veränderten Standards wie
der M.P.R.V.,
oder auch eine Fremdeinkreuzung - über all das kann man
diskutieren. Nicht darüber diskutieren braucht man momentan
über die Tatsache, dass beim Mops etwas verändert
werden muss.
Der
Rassmozüchter selber möchte im Hintergrund bleiben
wegen der üblichen Beschimpfungen und möglicher
Vereinsrepressalien, wird sich aber durchaus zu Wort melden.
Hier
ein Zitat einer Züchterin englischer Bulldoggen (siehe
unten), die eine offiziell genehmigte Fremdeinkreuzung unternommen
hat:
"Ich freue mich über die Bemühungen, die Lebensqualität
des Mops zu verbessern. Der Unterschied zu meinem Programm
besteht wohl darin, dass ich die Bewilligung der Schweiz.
Kynologischen Gesellschaft für den Einkreuzungs-Versuch
besitze und daher offiziell und in aller Offenheit arbeiten
kann. Die Anfeindungen und Beleidigungen, die mir von vielen
Züchtern entgegengebracht werden, sind, wie Sie sich
vorstellen können, massiv."
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